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Bryan Danielson kommentiert die Entlassung zahlreicher WWE Superstars

Geschrieben von Daniel.

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Während eines Auftritts in Ariel Helwanis MMA Hour-Podcast kommentierte Bryan Danielson die diesjährige WWE Entlassungswelle. Zur Erinnerung: WWE hat in diesem Jahr über 80 Superstars entlassen. Bryan kann diese Maßnahme teilweise nachvollziehen, denn wenn man als Wrestler/in unzufrieden ist oder der Company durch sein Verhalten schadet, sollte es zu einer Entlassung kommen. Doch es ist seiner Meing nach nicht richtig aufgrund von Budgetkürzungen gefeuert zu werden, gerade auch in der Hinsicht, weil WWE profitabler denn je ist.

"Das finde ich einfach nicht richtig. Sie (WWE) haben viele Wrestler/innen unter Vertrag genommen, um sie davon abzuhalten, sich AEW anzuschließen. Dann haben sie aber bemerkt, dass AEW nicht alle Talente unter Vertrag nehmen kann und nun entlassen sie alle, die zu hochwertige Verträge haben, wenn sie das Gefühl haben, dass entsprechende Personen mehr Geld bekommen, als sie bekommen sollten.

Sie haben ihren Talenten Verträge für drei Jahre angeboten und wenn Sie sie diese überbezahlt haben, ist es Ihr Fehler, denn sie sind nach wie vor ein sehr profitables Unternehmen. Ich wünschte, sie würden das nicht tun, aber ich verstehe auch, dass es in Amerika ums Geschäft geht. Gewinne sind das Wichtigste für Unternehmen. Ich liebe Vince McMahon und habe so viel von ihm gelernt, aber Unternehmen sind keine Menschen".

Bryan sprach auch darüber, wie viele Wrestler Tony Khan während der Pandemie entlassen hat.

"Tony Khan hat seit Beginn der Pandemie nur drei Leute entlassen und das waren alles disziplinarische Gründe. Und bei den weiteren Beschäftigten, die nicht mehr für AEW tätig sind, ist der Vertrag ausgelaufen und sie haben keinen neuen bekommen, weil Tony sie nicht mehr im Unternehmen wollte. So macht er es.

Ich dachte immer, dass die (die Art und Weise der WWE) unfair ist, aber 'so ist das Wrestling nun mal und es funktioniert', außer dass Tony Khan es anders praktiziert. Solche Dinge haben auch dazu beigetragen, dass ich mich AEW anschließen wollte."

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