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Eric Bischoff begründet die schwachen TV-Ratings der Wrestling Shows & spricht sich gegen eine Off-Season im Wrestling aus

Geschrieben von Claudia.

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Der ehemalige WCW-Präsident Eric Bischoff sprach in seinem 83 Weeks Podcast über den aktuellen Rückgang der Einschaltquoten bei allen Wrestling-Promotions, denn nicht zu jeder Jahreszeit erreichen die Wrestling Shows hervorragende Werte. Bischoff begründete den Zuschauerschwund mit der Sommerzeit. Zudem gehen nun viele Leute nach dem langen COVID-19 Lockdown raus.

"Das passiert jedes verdammte Jahr. Es ist so vorhersehbar wie der Sonnenaufgang und der Mondaufgang. Die Einschaltquoten sinken immer in einem konstanten Prozentsatz im April, wenn die Sommerzeit beginnt und das Wetter schön wird wollen die Leute nicht mehr zu Hause sitzen und fernsehen schauen, auch weil sie nicht mehr COVID-19 bedingt zu Hause bleiben müssen.

Ich gehe lieber in meine örtliche Kneipe, statt mir Wrestling anzuschauen. Oder wenn ich Wrestling schaue, dann in einer Bar die übrigens keine Nielsen (Einschaltquoten) Box hat. Ich denke die Leute machen viel zu viel Wind um die schlechten Ratings," sagte Bischoff und ist überzeugt davon, dass die Ratings nach dem Sommer wieder steigen werden.

Da Bischoff angab, dass die Einschaltquoten im Sommer niedrig sind, fragte Co-Moderator Conrad Thompson, ob es eine gute Zeit für eine Wrestling-Off-Season wäre. Bischoff erklärte, warum dies nicht funktionieren kann und es auch nicht den Einschaltquoten helfen würde.

"Ich würde mich nicht für eine Off-Season im Wrestling aussprechen, denn einer der Gründe warum Wrestling so beständig seit der TV-Zeit funktioniert, ist, weil es 52 Wochen im Jahr läuft und man auf Tour geht."

Wenn im Wrestling eine jährliche TV und Tourpause stattfinden würde, werde man im Zeitraum von fünf oder sechs Jahren 60% des Publikums verlieren.

"Das ist ein Fehler, den viele TV-Verantwortliche machen - sie verstehen das Publikum nicht. Das Wrestling-Publikum hat eine vertrauensvolle Verbindung zu diesen Charakteren, sie identifizieren sich und leben indirekt mit ihnen und sind auf ihre eigene unterhaltsame Art und Weise süchtig nach ihnen. Wenn man sie (die Wrestler) drei, vier oder fünf Monate vom Bildschirm nimmt, finden sie (die Fans) andere Dinge, für die sie sich begeistern."

Wenn man also statt 52 Wochen nur 26 Wochen Wrestling im TV ausstrahlt, würde die wöchentliche Verbindung zum treuen Zuschauerstamm verloren gehen. Davon ist Eric Bischoff überzeugt.

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